2. Etappenwanderung auf dem Bersenbrücker LandwegBei herrlichem Wanderwetter hat der Heimatverein Ankum am Sonntag (05.05.13) mit über 30 Teilnehmern eine 16 km lange, abwechslungsreiche Strecke auf dem Bersenbrücker Landweg unter die Füße genommen. Von Eggermühlen führte der Weg in Richtung Besten, Döthen und in die „Maiburg“ .Weiter ging es über Dalum und über zur Sültemühle in Lonnerbecke. Im dortigen Forsten luden die Schwatten Poele - zwei in einem Naturschutzgebiet gelegene Moorseeen- zur Mittagspause ein. Dann ging es am Freizeitgebiet „Fursten Forest“ entlang, bis der Bus die Wanderschar an der Lingener Straße wieder aufnahm und nach Ankum zurückbrachte. Am Sonntag den 02.06. wird von Schwagstorf aus gestartet. Wer sich den Verlauf des gesamten Weges im Internet ansehen möchte, kann dies unter folgendem Link: Müllsammelaktion des Heimatvereins ein voller ErfolgTrotz des regnerischen und kalten Wetters ist die diesjährige Müllsammelaktion 12. und 13.März ein voller Erfolg geworden. Günther Trienen, der im Namen des Heimatvereins die Aktion auch in diesem Jahr mit Unterstützung der Gemeinde- und des Bauhofs Ankum organisiert hatte, freute sich über die große Beteiligung. Die Kindergärten und verschiedene Klassen der Grund- und Oberschule waren am Freitag Innerorts eifrig bei der Sache. Eugen Rumker konnte mit Unterstützung von Günther Volkmer und Herbert Schnurpfeil seinen Anhänger voll mit Sammelsäcken in bereitgestellte Container umladen. Am Samstagvormittag waren, laut Trienen , mehr als 80 Erwachsene und Kinder auf den Beinen, um den Unrat an Straßenrändern, aus Gräben und von Böschungen in Säcke zu füllen. Unverständlich bleibt, weshalb so viele Pfandflaschen sowie Sondermüll achtlos entsorgt werden. Aus den Bauernschaften Ahausen, Aslage, Druchhorn, Holsten, dem Mersch, Tütingen und Westerholte wurde die gesammelte Fracht am Bauhof abgeliefert und füllte dort zwei große Sammelbehälter. Für alle Teilnehmer gab es dann Wüstchen mit Brot sowie Getränke und Süßigkeiten für die Kids. Der eine oder andere „Kurze“ machte zum Aufwärmen die Runde. In einigen Bauernschaften wurde an den verschiedenen Treffpunkten noch geklönt. An der Druchhorner Schule trafen sich z.B. etwa zehn Mitglieder der Landjugend zur Manöverkritik. Beim abschließenden Gemeinschaftsfoto bedankte sich Günther Trienen für den Einsatz aller Beteiligten. Der Bürgermeister, Detert Brummer Bange, ließ es sich nicht nehmen, den Mitgliedern des Heimatvereins- und für den ehrenamtlichen Einsatz aller zu danken.
Familienforscher informierten über die jüdische Familie „Prag“ aus AnkumVor Mitgliedern des Arbeitskreises Familienforschung hielt Elisabeth Irani am 23. Februar 2013 im Heimathaus einen Vortrag mit Bildern und Dokumenten über den „Juden Prag- eine Ankumer Familiengeschichte“. Obwohl es 4 Generationen waren, die in Ankum gelebt hatten, hießen sie stets „der Jude Prag“, angefangen von Friedrich Prag, der 1796 mit hannoverschen Truppen nach Ankum kam und sich als erster Jude im Altkreis Bersenbrück ansiedeln durfte. Nach Bendix und Viktor Prag endete die Familiengeschichte mit Paul Prag, der 1969 in Peru starb. In Ankum hatten die Prags in jeder Generation ein gut gehendes Geschäft mit Textilien, Kohlen, Viehhandel und Schlachterei und waren angesehene Geschäftsleute. Viktor Prag verzog jedoch vor dem 1. Weltkrieg in die große jüdische Gemeinde nach Jever. Besonders eingegangen wurde auf das Leben von Sophie Prag, die als eines der ersten Mädchen überhaupt 1915 Abitur machen durfte und Ärztin wurde. Sie konnte nach Peru flüchten, aber viele Abkömmlinge der Ankumer Familie Prag starben in den Konzentrationslagern der Nationalsozialisten. Grabstein von Sophie Prag auf dem jüdischen Friedhof in Lima, Peru. Am Ende der Hauptstraße das Haus der Familie Prag, heute Gaststätte Kassandra. Einladung
zur ordentlichen Mitgliederversammlung des Heimat- und Verkehrsvereins Ankum e. V. am Donnerstag, dem 14. Februar 2013, um 19 Uhr im Heimathaus Ankum.
Alle Mitglieder des Heimat- und Verkehrsvereins Ankum e. V. werden hiermit zur ordentlichen Mitgliederversammlung eingeladen.
Auf der Tagesordnung stehen unter anderem der Jahresbericht des Vorsitzenden und die Berichte der Sprecher der Beiräte und der Bauerschaftsvertreter. Außerdem wird ein Rückblick in Bildern gezeigt.
Um rege Beteiligung wird gebeten.
Der Vorstand |










